Streuobst

Unsere Streuobstwiesen

Wir streben immer danach, Ihnen einzigartige, lokal-spezifische Produkte anzubieten; und dabei die einmaligen Streuobstwiesen der Region zu bewahren. Wir ernten und verarbeiten daher Obst im Umkreis von nur 25 Km. Teilweise sind es unsere eigenen Bäume; der Großteil des Obstes kommt aber von Streuobstwiesen, deren Besitzer sie nicht mehr beernten können oder wollen. Jede Flasche Cider und Perry trägt zur Erhaltung dieser wertvollen Baumbestände bei.

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Woher kommt das Obst?

Woher kommt das Obst?
Unterkirnach Moosloch Schabenhausen Öfingen Dauchingen

Unterkirnach

Unsere Gemeinde hat einen ungenutzten Steilhang in eine Baumwiese mit 300 unterschiedlichen Bäumen verwandelt. Einen Teil dieser Bäume pflegen und beernten wir für 1785 Cider.

Moosloch

Auf unserem Hof stehen einige knorrige alte Bäume, die noch vom Vorbesitzer gepflanzt wurden; sowie ein Hektar junge Bäume.

Schabenhausen

Hier beernten wir die Bäume der Familie Kratt, die Herr Kratt senior teilweise bereits als Jugendlicher gepflanzt hat.

Öfingen

Rund um Öfingen gibt es herrliche Streuobstbestände. Hierher kommen die meisten unserer Mostbirnen für den 1785 Perry.

Dauchingen

Seit 350 Jahren besteht in Dauchingen der Hof der Familie Lorat. Einstmals wurde dort auf einer großen Streuobstwiese Tafelobst produziert. Heute sind nur noch wenige stattliche Bäume übrig. Wir ernten dort vor allem Mostbirnen, u.a. die seltene und begehrte Bogenäckerin.

Unsere Streuobstwiese

Bereits 2017 haben wir vorausschauend ca. 150 Stecklinge veredelt. Nach unserer Rückkehr in den Schwarzwald in 2018, konnten wir mit den schönsten Exemplaren unsere eigene kleine Streuobstwiese für Cider anlegen: knapp 1 Hektar an einem Südhang, Pflanzabstand 9m x 11m, Hochstämme auf Bittenfelder bzw. A2 Unterlage. Die Sorten sind eine bunte Mischung von Cideräpfeln aus Deutschland, Frankreich und England – alles Sorten die man sonst nirgends im Schwarzwald findet. Wir wollen herausfinden, welche Sorten hier gedeihen, ob die Früchte ausreifen und wie sie sich für die Ciderproduktion eignen.

Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen. Nach schmerzlichen Verlusten durch Wühlmäuse im ersten Jahr haben sich die Bäume gut entwickelt. Sie wachsen langsam – kein Wunder, bei unserem sauren, lehmigen Boden und kurzer Vegetationsperiode – aber sind gesund und kräftig.

Man sagt, Streuobstäpfel tragen ab dem 10. Jahr; Birnen erst ab 15 bis 20 Jahren. 2025 hatten ca. 1/3 der Apfelbäume die ersten Früchte. Wir sind also voll im Zeitplan und freuen uns darauf, in einigen Jahren unseren ersten Cider aus diesem Obst zu produzieren. Ihr dürft gespannt sein …